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Energiecheck

Aktuelles aus der Kreisvereinigung Höxter

Auf den Dächern zu Hause

Wechsel in der Riege der Bezirksschornsteinfeger zum Jahresbeginn:

Von Dieter Scholz

Warburg - Noch schaut er auf den Stadtplan, den ihm sein Vorgänger Werner Hoffmann in die Hand drückte. Ab heute kehrt Schornsteinfegermeister Michael Löser im Kehrbezirk Warburg I die Kamine, überprüft die Heizungsanlagen und berät seine Kunden. Den Dienstausweis überreichte ihm vor dem Neujahrstag Höxters stellvertretende Landrätin Carola Breker.

Michael Löser (l.) hat den Kehrbezirk Warburg I von Werner Hoffmann, der sich in den Ruhestand verabschiedet, übernommen. | Foto: Sandra Wamers

Michael Löser ist Kasseläner. "In Kassel geboren wie bereits meine Eltern und jetzt wieder in Kassel wohnhaft", sagt der 42-Jährige. Der Liebe wegen, fügt er an. Der neue Warburger Bezirksschornsteinfeger hatte zuvor in Sachsen die Schlote gekehrt, neue Anlagen abgenommen und in der schwarzen Uniform den Leuten Glück verheißen. Sein persönliches Glück hatte der Kaminkehrer jedoch wieder in Kassel gefunden. "Daher freue ich mich gleich doppelt über den neuen Bezirk", sagt er.

1993 hatte Löser bereits seine Meisterprüfung in der nordhessischen Großstadt abgelegt. Dann zog es ihn als Geselle gen Osten nach Zwickau. Im April 1996 wurde er in Freiberg (Erzgebirge) zum Bezirksschornsteinfeger bestellt, ab Juli 1997 in Großrückerswalde bei Chemnitz. Im Oktober vergangenen Jahres habe er sich dann bei der Detmolder Bezirksregierung auf die Stelle in Warburg beworben, berichtet Löser.

"Eine schöne Stadt", sagt Löser und lupft den Zylinder. "Ich freu’ mich auf die neue Aufgabe." Dazu gehört in diesen Tagen wohl auch die Aufgabe als Glücksbringer. "Zwei nette Damen sprachen mich nach dem Schornsteinfegertreffen in der vergangenen Woche schon beim Fleischer an", sagt Löser. Einmal an den schwarzen Jackenärmel fassen, das bringt Glück fürs neue Jahr.

Im vergangenen Jahr habe er selbst viel Glück gehabt, bekennt der Hobby-Motorradfahrer. Die neue Stelle und sogleich einen Käufer für sein Eigenheim in Großrückerswalde habe er gefunden. "Das hat alles perfekt gepasst", bilanziert der Kaminkehrermeister, der in der Freizeit auch schon mal als Schiedsrichter im Schwimmsport fungiert. Sein Interesse gelte aber auch dem Engagement in der Feuerwehr, sagt er.

Löser absolvierte eine Ausbildung zum Zugführer. Zu seinen neuen Kunden möchte der Schornsteinfegermeister ein "vertrauensvolles Verhältnis aufbauen". Er möchte neutral und kompetent beraten, doch stehe er ebenso gerne auf dem Dach, sagt er. Wie sein Onkel, von dem er die Leidenschaft zu dem Beruf geerbt habe. Leider sitze der Schornsteinfeger heute sehr oft im Büro. "Die Verwaltungsaufgaben werden immer mehr", bemerkt Löser.

Im neuen Schornsteinfegergesetz hat der Kunde ab 2013 die freie Wahl, welchen Schornsteinfeger er mit Reinigungs-, Mess- und Überprüfungsarbeiten beauftragen will. Sicherungsaufgaben, wie Brandschutz und die Abnahme von Feuerungsanlagen, bleiben aber in den Händen des Bezirksschornsteinfegers. Zudem gerät der Umweltschutz mehr und mehr in den Blick. Die Bundes-Immissionsschutz-Verordnung sieht eine Beratung für Betreiber von Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe durch den bestellten Schornsteinfeger vor. "Besonders das Heizverhalten trägt zum umweltgerechten und emissionsarmen Betrieb einer Feuerstätte bei", informiert Löser.

Michael Löser ist ab sofort für seine Warburger Kunden unter Tel. (05 61) 95 31 95 63, mobil (01 71) 4 45 74 82 oder per E-Mail unter bsm.loeser@t-online.de zu erreichen.

aus: Neue Westfälische vom 03.01.2011

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Viel Glück und gutes Gelingen für 2011

Schornsteinfeger überbringen Glückwünsche:

Warburg [sw] - Seit fünf Jahren gehen jedes Jahr zum Jahreswechsel die Männer in Schwarz um. Im Gepäck haben sie die besten Glückwünsche zum neuen Jahr. So wurden auch gestern Morgen zum Neujahrsempfang elf der insgesamt 16 Bezirksschornsteinfegermeister im Historischen Rathaus zwischen den Städten in Warburg vorstellig.

Begrüßt wurden sie von der stellv. Landrätin Carola Becker (4.v.l.) und Bürgermeister Michael Stickeln (2.v.l.). "Wir sind die Glücksbringer", betonte die Schornsteinfegermeister, die sich Warburg bewusst ausgewählt hatten. "Für das 975. Stadtjubiläum in 2011wünschen wir viel Glück und gutes Gelingen", sagte Bezirksschornsteinfegermeister Rudi Ryll (3.v.l.) und zitierte das Lied der Warburger Neujahrssänger, das vor rund 20 Jahren zum letzten Mal ertönte. "Wir wünschen Euch ein glücksel’ges Jahr. Das wünschen wir den Bürgern allzumal. Auch ein friedsames und langes Leben. Dazu die ewige Freude und Glückseligkeit. Gott behüte Euch vor Krieg, vor Pest, vor teurer Zeit. Das wünschen wir der ganzen Christenheit. Auch vor Feuer und vor Wassernot, vor dem bösen schnellen Tod."

Elf der insgesamt 16 Bezirksschornsteinfegermeister Foto: Sandra Wamers

aus: Neue Westfälische vom 31.12.2010

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91.000 Euro auf 860 Kilometer

Radelnde Schornsteinfeger sammelten und verteilten Spendengelder:

Kreis Höxter [sab] - Genau 10.000 Euro höher ist das Spendenergebnis der diesjährigen "Glückstour der Schornsteinfeger" im Vergleich zum Vorjahr ausgefallen.

Die radelnden Glücksbringer mit Radprofi Erik Zabel (vordere Reihe, 6. v. l.) Foto: Marc Köppelmann

Im strömenden Regen waren aus dem Kreis Höxter Olaf Meiners, Dietmar Weber und Jochen Loke Anfang des Monats in Stuttgart gestartet. "Über 80 Kilometer hat sich der Regen bei kalten Temperaturen, nur wenig über zehn Grad, gehalten", erinnert sich Olaf Meiners an die erste Tagesetappe, die sich bis Heidelberg deutlich verbesserte. "In Neckarsulm hat uns ein Messgeräte-Hersteller mehr als 3.000 Euro mit auf den Weg gegeben. Fast 20 Grad hatten wir kurz darauf in Heidelberg, der Kinder-Krebsklinik dort haben wir 5.000 Euro übergeben." Olaf Meiners erklärt, dass die Spendengelder sozusagen aus zwei Quellen stammen: Schon im Vorfeld hatten die 34 radelnden Glücksfeger bei ihren Kunden gesammelt und jeweils mindestens 500 Euro Startgeld mitgebracht.

Unterwegs holten sie auf der Route angekündigte Spenden ab und besuchten Einrichtungen und Projekte für krebserkrankte Kinder. Auf den insgesamt 860 Kilometern von Stuttgart nach Bremen wurden die radelnden Schornsteinfeger überall freundlich empfangen. "Viele Kollegen hatten uns erwartet. An den Abenden haben wir uns über die Tour ausgetauscht und vielerorts Interesse für die Aktion geweckt", sagt Meiners.

Eines der Glanzlichter für die gut 30 Radfahrer war die Begleitung durch Radprofi Eric Zabel auf dem Teilstück von Brilon nach Bad Wünnenberg. "Mit dem Rad kam er von Unna nach Brilon, fuhr mit uns, um dann mit flotter Pedale wieder nach Hause zu radeln."

Nach dem "Marathon der Glücksfeger" ist vor dem "Marathon der Glücksfeger": Die Organisatoren planen bereits die nächste Tour mit dem Ziel Bundesverbandstag Münster 2011.

aus: Neue Westfälische vom 21.06.2010

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Glücksbringer auf zwei Rädern

Schornsteinfeger starten zu ihrer fünften Tour für krebskranke Kinder:

Von Sabine Brinkmann

Stuttgart/Kreis Höxter - Zum fünften Mal treten ab dem 3. Juni 34 Schornsteinfeger aus ganz Deutschland gemeinsam in die Pedale ihrer Fahrräder. "Eine Welt ohne Kinder ist wie ein Himmel ohne Sterne" ist das Motto ihrer Glückstour 2010. Aus dem Kreis Höxter sind auch in diesem Jahr drei Laminkehrer auf ihren Rennrädern dabei: Olaf Meiners aus Willebadessen, Jochen Loke aus Bad Driburg und Dietmar Weber aus Menne.

 

Bringen das Glück mit: Kai-Uwe Kislat, Geschäftsführer des "Jägerhofes" in Willebadessen, gibt den drei Schornsteinfegern Jochen Loke (v. l.), Dietmar Weber und Olaf Meiners Bares mit auf den Weg – für krebskranke Kinder entlang der "Glückstour 2010". Bringen das Glück mit | FOTO: Sabine Brinkmann

Sie radeln mit der Glückstour des Vereins "Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" bis zum 9. Juni von Stuttgart nach Bremen. Das ganze vergangene Jahr haben sich die drei Schornsteinfeger auf die Radtour vorbereitet, und das nicht nur sportlich auf ihren Rädern: "Unser Startgeld ist eine Spende von jeweils mindestens 500 Euro", erläutert Jochen Loke, dass zur Tour nicht nur eine gute Ausdauer mitzubringen ist. "Ich spreche innerhalb der Kundschaft einfach alle an." In den sieben Tagen mit rund 120 bis 140 Kilometer Fahrstrecke pro Tag sammeln die Fahrer unterwegs fleißig weiter, die sie auch direkt vor Ort verteilen. Spendenwillige Firmen werden ebenso besucht wie Einrichtungen und Initiativen, die Unterstützung brauchen.

Immer populärer wurde in den vergangenen fünf Jahren die Glückstour, sicherlich auch durch Schirmherren wie die Radprofis Erik Zabel und Udo Bölts oder Minister Karl-Theodor zu Guttenberg, der 2009 die Glückstour (Spendensumme: 81.000 Euro) in Berlin auf die Reise schickte. "Es geht kein Cent verloren, die komplette Summe steht der Krebsforschung oder Initiativen für die Betroffenen zur Verfügung. Eine optimale medizinische Versorgung ist genauso wichtig, wie den kranken Kindern und Familien Kontakte und Freizeitmöglichkeiten zu eröffnen", macht Dietmar Weber deutlich, was ihm besonders wichtig ist.

Die gesamten Reisekosten tragen er, Jochen Loke und Olaf Meiners selbstverständlich selbst. Der Verein "Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" kümmert sich lediglich um die Organisation der Strecke, samt Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung. "Das ist doch das Geringste, was wir tun können", sagt Olaf Meiners, der bereits zum dritten Mal dabei ist. Er zieht symbolisch seinen Zylinder vor der Arbeit und dem Leben mit der Krankheit Krebs: "Was von den Kindern, Eltern und Medizinern geleistet wird, dass ist enorm und muss unterstützt werden." So kam er mit dem Geschäftsführer des Hotels "Der Jägerhof" in Willebadessen zusammen. Kai-Uwe Kislat hatte bis 2008 den Erlös aus einer ganzjährigen Losaktion für seine Hotelgäste der Kinderkrebshilfe überwiesen, seit 2009 gibt er nun das Geld "seinen" Schornsteinfegern persönlich mit. 500 Euro sind es in diesem Jahr: "Damit ist Hilfe für uns noch ein wenig transparenter geworden. Ich kann die Tour und die Projekte verfolgen. Das hat mich überzeugt." Durch den Kreis Höxter kommt die Tour in diesem Jahr nicht, an Bad Wünnenberg vorbeiradelnd machen die Schornsteinfeger am 7. Juni in Paderborn Station. Am Kreishaus ist eine Typisierungsaktion für den dreijährigen Milan aus Bremen geplant. Die Hansestadt ist als Ausrichter des Bundesverbandstages auch Ziel der Schornsteinfeger am Ende ihrer Glückstour.

Infos rund um die Initiative auf folgenden Internetseiten: www.schornsteinfeger-helfen.de und rkk.gluecksfeger.de

aus: Neue Westfälische vom 20.05.2010

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Abschied nach 27 Jahren

Jochen Loke den Kehrbezirk Bad Driburg von Johannes Eckert:

Kreis Höxter - Nach 27-jähriger Tätigkeit als Bezirksschornsteinfegermeister in den Kehrbezirken Borgentreich und Bad Driburg wurde Johannes Eckert im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Landrat Friedhelm Spieker in den Ruhestand verabschiedet.

Feierliche Runde: Landrat Friedhelm Spieker verabschiedete Johannes Eckert (3. v. l.) in den Ruhestand und bestellte Jochen Loke (4. v. r.) als seinen Nachfolger. An der Feierstunde nahmen auch die Ehefrauen Rita Eckert (2. v. l.)und Sandra Loke (3. v. r.) sowie der stellvertretende Obermeister der Schornsteinfegerinnung im Regierungsbezirk Detmold, Rudolf Lüke (l.), der Vorsitzende der Kreisvereinigung der Bezirksschornsteinfegermeister im Kreis Höxter, Werner Überdick (r.), sowie der stellvertretende Vorsitzende der Kreisvereinigung der Bezirksschornsteinfegermeister im Kreis Höxter, Dietmar Weber (2. v. r.), teil. Foto: KS

Insgesamt war der gebürtige Bad Driburger mehr als 46 Jahre im Schornsteinfeger-Handwerk tätig, von 1982 bis 1990 als Bezirksschornsteinfegermeister im Kehrbezirk Borgentreich, von 1991 bis 2009 im Kehrbezirk Bad Driburg.

Landrat Friedhelm Spieker würdigte besonders das ehrenamtliche Engagement des ausgeschiedenen Bezirksschornsteinfegermeisters. Viele Jahre war Eckert als Vorsitzender der Kreisvereinigung der Bezirksschornsteinfegermeister im Kreis Höxter aktiv. Zehn Jahre lang war er als überbetrieblicher Unterweiser für Lehrlinge im Gesellenprüfungsausschuss der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Detmold tätig und 15 Jahre Mitglied im Meisterprüfungsausschuss im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk sowie 10 Jahre im Meisterprüfungsausschuss im Elektrotechniker-Handwerk bei der Handwerkskammer Bielefeld.

Zum neuen Bezirksschornsteinfegermeister für den Bezirk Bad Driburg bestellte der Landrat den gebürtigen Bad Driburger Jochen Loke, der 1990 seine Meisterprüfung abgelegt hatte. Der 45-jährige war 2004 als Bezirksschornsteinfegermeister im Kehrbezirk in Gütersloh tätig, von 2005 bis 2009 im Kehrbezirk Paderborn VIII.

Loke ist aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Driburg. Als begeisterter Fahrradfahrer beteiligt sich der sportliche Schornsteinfeger regelmäßig an der jährlichen Glückstour der Schornsteinfeger. Mit der Benefiz-Aktion sammeln die schwarzen Glücksbringer Spenden für krebskranke Kinder.

aus: Neue Westfälische vom 22.01.2010

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